Water

IMG_7769„I am poor because you are rich.“
The privatization of water (in Algeria or Pakistan).

 

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Take nature as a good example. Consume just as much as you need.

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Musik

Heut geh‘ ich tanzen, ganz spontan.
Die Musik kann ich schon fühlen,
Der Beat schlägt mit dem Herz,
Der Bass vibriert.
Vor Vorfreude bin ich ganz aufgeregt.

Denn das Tanzen liebe ich,
die Steifheit abzulegen;
anfangen die Beine,
den Oberkörper
einfach alles zu bewegen.

Es wird
der Kopf geschüttelt,
in die Hände geklatscht,
die Hüfte gewippt,
die Frisur gerockt,

der Hals verrenkt,
die Beine gehoben.
in den Boden gestampft,

Contemporary style getanzt.

Ohne Musik ist es grau und monoton.
Hab ich ein Tief, dann helfen Klänge.
Die Reaktion ist intuitiv.

Es wird
aufgedreht und sich bewegt.
Komm doch einfach mit!

Die Fenster zur Seele

Sie traut sich
und erwidert seine Blicke.
Folgt ihnen unsicher,
um zu verstehen wohin sie gehen,
was sie sehen.

Er sieht sie fragend an:
„Hm, was ist? Was siehst du?“
Sie lächelt.
„Ich sehe dich,
so wie du bist.“
Er lächelt.

Wahnsinn! Sie wundert sich,
wie schön er ist.
Sein Herz,
seine Direktheit,
seine Ausdruckskraft.

Sie sieht ihn an.
Er blickt zurück.
Sie wundert sich,
verspürt Dankbarkeit.
Er ist mit ihr hier,
genau jetzt.

Sie ergründet ihn.
„Er ist wie ich ein einzelnes Seien“,
denkt sie,
„mit eigenen Gedanken,
Gefühlen,
einem Willen,
und Leben.“

„Er ist ganz anders als ich.“
Daran erfreut sie sich,
über die Existenz diesen Menschens.
Und sieht darin das Glück:
Miteinander in diesen Moment verbunden zu sein,
jeder in seiner Komplexität und Eigenheit.

Faszinierend, unerschrocken, Lebenskraft.
Selbstbewusst, mutig, Leichtigkeit.
Herausfordernd, intelligent, Offenheit.
Unglaublich jung, wissbegierig, auf’s Ganze gehen.
Das kann sie in seinen Augen sehen.

 

Eine Einsicht – ganz banal und wenig poetisch

Ich will dir über meinen Tag erzählen,

mich mit dir unterhalten,

aber nicht zuviel dir Texte schreiben.

Ich will wissen wie’s dir geht und was du machst,

was du dir für den Tag vorgenommen hast.

 

Ich schmiede gerne mit dir Pläne.

Manchmal ist es schon erschreckend,

weil wir uns sehr oft zusammen,

in den Ideen gemeinsam sehen.

 

Ich freue mich mit dir,

will über Erlebtes und Entwicklungen hören,

deine Begeisterung über Menschen

und Themen mitspüren.

 

Und sehr gerne verbringe ich die Zeit mit dir,

und genieße unsere Gemeinsamkeit.

Das soll jetzt keinesfalls romantisch sein!

Aber du bist für mich eine Besonderheit!

 

Und ich teile so gerne mit dir – so ziemlich alles:

den Alltag, das Essen,

Bücher, Ideen,

Gedanken, Gefühle,

die Zeit, mein Bett,

den Raum,

und natürlich auch Probleme (!)

etc.

 

Scheinbar empfindest du genauso?

„Es ist mein Wesen …“

Ich sei ein besonderer Mensch.

„Du hast Neugierde auf’s Leben“, sagst du mir

und paar Dinge mehr.

 

Ich weiß nicht ob ich verliebt in dich bin,

aber ich weiß, dass ich mit der zusammen sein will!

 

 

Fühlen, was das Leben ist

Wie ich mich fühle, frägst du?

Ich fühle eine gewisse Veränderung, sage ich.

Denn:

Ich mach nicht das, was ich normalerweise tue.

Ich bin anders – hab‘ sogar Angst über mein eigenes Handeln.

Und fühle Furcht darüber, mir selbst im Weg zu stehen und ins Unglück zu rennen.

Ich bin viel am Schlafen. Mein Energielevel ist gering.

Ich gehe früh zu Bett. Und trinke übermäßig Alkohol.

Zum ersten Mal habe ich Heimweh.

Ich werde mir bewusst, dass ich meine eigenen Grenzen kaum kenne.

Wahrscheinlich habe ich sie ziemlich oft überschritten.

Wenn ich alleine bin, will ich in Gesellschaft sein.

Und wenn ich in Gesellschaft bin, will ich alleine sein.

Dann mache ich mir Gedanken darüber, was das Leben ist und schreibe:

Was das Leben ist: Umbruch und Neugestaltung.

Das versuche ich mir nun bildhaft vorzustellen und schreibe:

Die glänzend glatte Glasmurmel zerbricht in ungleich große bunte Scherben.

Daraus baue ich etwas Neues. Eine wunderschöne unebene und kantige Glasskulptur. 

Eine Freundin sagte mir: „Der Mensch ist das Produkt seiner Anlagen, seiner Erziehung und dem was er durch seine freie Entscheidung aus sich macht. Du hast es mit in der Hand, wie du dich veränderst.“

 

Positiv und Ungewiss

Es geht mir gut. Ich lächle.

Am Horizont sehe ich etwas flimmern.

Ich bewege mich darauf zu.

Um mich herum ist alles schwarz.

Aber Angst hab‘ ich keine.

Denn es ist da – jetzt!

Das Flimmern existiert wirklich.

Ich lächle doch!

Es ist zart und flackert.

Es ist wie die Zukunft.

Die Welt erschlägt mich nicht,

denn ich drehe mich mit ihr – Ich lebe.

Ich sehe das, was ich bin.

Hoffnung und hoffnungsvoll.

Freude und freudvoll.

Ich sehe, denn ich bin – im Hier und Jetzt.

Das Flimmern bin Ich!